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So ein Theater
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Von begeisterten Zuschauern empfohlen!
So ein Theater

In der neuesten Komödie des Lore & Lay Theaters geht es hoch her. Martina Riese, Christian Ramcke, Martin Friederichs und Aljoscha Riese kommen in Bedrängnis. Es ist der Abend vor der Premiere. In der offenen Generalprobe herrscht große Betriebsamkeit. Gezeigt werden soll ein spannendes Kriminalstück. Der Zuschauerraum ist zum Bersten gefüllt. Doch der Ersatzschauspieler, der für einen erkrankten Darsteller einspringen soll, ist noch nicht aufgetaucht. Als sich Doppelmord, private Eifersuchtsszenen und Entgleisungen auf der Bühne mischen, nimmt das Chaos seinen Lauf: Stichworte bleiben wirkungslos und die Handlung wird immer verrückter. Ob sich die Protagonisten des Lore & Lay Theaters aus dieser prekären Situation befreien können, können Sie im Herbst an einem vergnüglicher Theaterabend im RBZ am Ravensberg erleben.

Während der Premierevorstellung im Verhör: Martin Friederichs als Inspector Carter von Scotland Yard und Aljoscha Riese in einer seiner drei Rollen.
Foto: Josephine Hamann

Autoren: Sabine Misiorny und Tom Müller
Regie und Spielleitung: Martina Riese
Dramaturgie: Daniela Gerasch
Bühnenbild: Martina Riese
Co-Regie: Claudia Riese – Theater Neu-Ulm
Licht-Design: Martin Witzel – Theater Kiel: Opernhaus
Technische Leitung: Michael Thies und Maiken van Hoogstraaten
Bildmaterial: Josephine Hamann

Für die Aufführungsrechte danken wir dem Verlag deutscher Bühnenschriftsteller
und Bühnenkomponisten GmbH, Norderstedt

Man merkt den Schauspielern des Lore & Lay Theaters an, dass sie Vergnügen an ihrem Auftritt in den unterschiedlichen Rollen haben. So richtig in komisch wird es, als der vierte Schauspieler auftritt und das Stück zur Verwechslungskomödie wird. Foto: Josephine Hamann

Während des erfolgreichen Premiereauftritts vor begeistertem Publikum: Das Enssemble des Lore & Lay Theaters mit erfrischender Dynamik, wie die Kieler Nachrichten schreibt. Im gut besuchten RBZ mit der Kamera beobachtet von Josephine Hamann.


Die Presse schreibt dazu:
Theater auf der Metaebene

Kiel. Lore & Lay Theater zeigt So ein Theater und nimmt im RBZ richtig Fahrt auf. Nein, was nicht alles bei einer Generalprobe schief gehen kann: In seinem Stück So ein Theater zeigt das Ensemble vom Lore & Lay Theater, dass Requisiten, die nicht da liegen, wo sie sollen, noch zu den harmloseren Pannen gehören. Und sie verdeutlichen, wie schwer es ist, genau das auf die Bühne zu bringen. In einem Seminar an der Uni könnten Studenten den Ansatz der Aufführung, die am Freitagabend im RBZ Wirtschaft am Ravensberg Premiere feierte, wohl als Spiel auf der Metaebene beschreiben. Der Schauspieler schlüpft in eine Rolle, und in dieser abermals in eine Rolle. Die Theater-Zunft nimmt sich selbst aufs Korn. Nicht der schlechteste Ausgangspunkt, wenn das Drama obendrein eine Komödie werden soll.
So verkörpert Theater-Chefin Martina Riese durchaus glaubwürdig die durchschnittliche Schauspielerin Karin. Diese will ihrerseits als Lady Thitherthorogh bestehen. Während Riese in der Inszenierung von So ein Theater für Regie und Bühnenbild verantwortlich ist, schlüpft beim Stück Christian Ramcke in die Regisseurpose. Mit noch etwas mehr Kraft füllt er aber die Rolle eines ausgefallenen Darstellers, für den er Ersatz engagiert hat. Und Martin Friederichs gibt einen alternden Provinzschauspieler, der einen Kleinkriminellen spielt – der wiederum vorgibt, Inspector bei Scotland Yard zu sein.
Das Friederichs daran Vergnügen hat, merkt der Zuschauer ihm an, insbesondere wenn sich der altgediente Protagonist mit Karin anfrotzelt. So richtig in komisch wird es aber erst, als der vierte Schauspieler auftritt und das Stück zur Verwechslungskomödie wird. Aljoscha Riese kommt als verspäteter Zuschauer, wird vom Regisseur für den Ersatzschauspieler gehalten. So soll er in die Rolle des Hausfreunds schlüpfen – und liefert die meisten Lacher des Abends. Als er Schlussendlich auch noch das Hausmädchen Mary verkörpert, muss sogar Martina Riese losprusten (in ihrer Rolle, versteht sich).
Im letzten Drittel nimmt die Inszenierung richtig Fahrt auf: Während die Schauspieler in den ersten Szenen noch sehr darauf bedacht waren, ihre Rolle in der Rolle besonders betont zu spielen, wird diese leichte Schwerfälligkeit durch eine erfrischende Dynamik abgelöst. Eine, die eben auch diese so mühsam aufgebauten Unterschiedlichkeiten niveliert. Vergnüglich vor allem, als der Regisseur die Generalprobe abbrechen will, die Schauspieler das jedoch nicht zulassen und in ihren Rollen bleiben. Da rechnet Darstellerin Karin mit dem Regisseur auf großer Bühne ab, was privat bei ihnen im Argen liegt. Martina Riese weicht ihre Rollen geschickt ineinander auf, ohne sich jedoch komplett zu demaskieren.

Von Thomas Paterjey, Kieler Nachrichten vom 21.07.2014

In der Rolle neue Rollen: von links Martin Friederichs, Aljoscha Riese und Martina Riese, während sich Christian Ramcke in der Rolle des Regisseurs gerade an seinem Regietischchen im Publikumsbereich befindet. Foto: Josephine Hamann

Eine Verwechslung mit fatal komischen Folgen

Kiel. Vor der Premiere: Kieler Lore & Lay Theater führt im RBZ Ravensberg die Komödie So ein Theater auf. Die Feier zur Abi-Entlassung im RBZ Ravensberg ist kaum vorbei, da steht in der Aula schon das nächste große Ereignis an: Nach Gastauftritten zum Jahreswechsel feiert das Kieler Lore & Lay Theater im RBZ erstmals Premiere. Das Stück So ein Theater stammt aus der Feder von Sabine Misiorny und Tom Müller, ein Autorenduo, das Martina Riese seit ihrer Inszenierung der Gaunerkomödie Zwei wie Bonnie und Clyde im Blick hat.
Das neue Stück trägt eigentlich den Titel Theater, Theater, doch der sprach die Regisseurin und Theaterchefin nicht an. "Mit Erlaubnis der Autoren haben wir den Titel geändert", erzählt Riese, die neben Christian Ramcke, Martin Friederichs und Sohn Aljoscha Riese auf der Bühne steht. Jeder übernimmt mindestens zwei Rollen, handelt es sich bei der nicht ganz unkompliziert gestrickten Komödie doch um ein Spiel im Spiel. Und das geht so: Am Abend vor der Premiere eines Kriminalstücks bricht der Hauptdarsteller sich ein Bein. Flugs engagiert der Regisseur einen Ersatzschauspieler. Weil der Zug des unbekannten Kollegen steckenbleibt und er nicht pünktlich zum Premierentermin erscheint, verwechselt ihn das entnervte Team mit einem verspäteten Zuschauer. Der irritierte Gast lässt sich in der Annahme, er sei im Mitmach-Theater gelandet, auf die Bühne bugsieren. Das Chaos nimmt seinen Lauf.
"Die Geschichte ist komisch und es macht Spaß, sie zu inszenieren", sagt Riese, die diese Art von realen Wahnsinns für gar nicht so abwegig hält. "Die Krimihandlung ist Nebensache, es geht um die Beziehungen der Schauspieler untereinander". Der Plot mit Anschlüssen zwischen Krimi und Nebenhandlung sei eine Herausforderung gewesen. "Während den Proben mussten wir immer wieder überlegen, wo wir gerade sind, weil sich die Textpassagen teilweise gleichen", erzählt Ramcke, der den Regisseur spielt. Aljoscha Riese den improvisierenden Zuschauer, der in eine Frauenrolle schlüpft, "um die ganze Chose zu retten". Martin Friederichs, der neben dem alternden Provinzschauspieler die Rolle des Inspektors übernommen hat, dürfte manchen vom Polnischen Theater bekannt sein.

Von Sabine Tholund, Kieler Nachrichten vom 17.10.2014

Aljoscha Riese, Martina Riese, Christian Ramcke und Martin Friederichs proben im RBZ Wirtschaft am Kieler Ravensberg. Jeder der Akteure muss auf der Bühne zwei bis drei Rollencharaktere beherrschen.
Foto: Josephine Hamann

So ein Theater

Kiel. Mit seinem neuen Stück So ein Theater probt das Lore & Lay-Theater das organisierte Chaos auf der Bühne, nimmt dabei das eigene Handwerk aufs Korn und spart nicht mit Klischees aus der Branche. Der Zuschauer findet sich bei einer Theaterprobe wieder, genauer gesagt der offenen Generalprobe am Vorabend der Premiere. Gespielt wird ein Kriminalstück. Es ist brechend voll, alle sind gespannt und warten. Die Zuschauer auf den Beginn, Regisseur Falk Wagner (Christian Ramcke) auf den Ersatzschauspieler Steven Smith. Er kennt das Stück in und auswendig, soll aus Bremen kommen und den eigenen erkrankten Darsteller ersetzen. So der Plan, der Dank einer Zugverspätung so nicht klappt.
Stefan Schmidt (Aljoscha Riese) ist Zuschauer, einer der zu spät kommt und sich an diesem Abend in einem Mitmachtheater wähnt. Dass er Mitspielen soll, wundert ihn also nicht, und Steven Smith, wie ihn alle nennen, ist sicher nur die amerikanische Aussprache seines Namens. Das Stück beginnt, das Chaos nimmt seinen Lauf. Kommissar Julius C. Brenner (Martin Friederichs) versucht einen Mord aufzuklären. In absoluter Unkenntnis des Stückes und somit auch des Textes, versucht sich Schmidt auf der Bühne einzufinden. Karin (Martina Riese), eine eher durchschnittliche Schauspielerin, fehlen die Stichwörter für ihren Auftritt. Da kann man schon mal zickig werden. Als dann auch noch echter Gin auf der Bühne serviert wird, ist das Wirrwarr perfekt. Eifersuchtszenen und Entgleisungen mischen sich mit dem, was eigentlich einmal das Stück sein sollte.
Alles verstanden? Nein? Keine Sorge, das hat Regisseurin Martina Riese, die das Stück gemeinsam mit Dramaturgin Daniela Gerasch inszenierte, beim ersten Lesen auch nicht. "Mangels altem Schauspieler und, weil es mir zu kompliziert war, landete es erst mal wieder in der Schublade", erzählt sie. Mit Friederichs kam dann der passende Schauspieler, die Schublade wurde wieder geöffnet, die Proben konnten beginnen. "Da merkten wir alle erst richtig, wie schwierig das Ganze ist." Mindestens in zwei, teils drei Rollen schlüpfen die Schauspieler an diesem Abend. "Das verlangt einem schon Einiges ab", so Ramcke. Zu erleben, wie und ob sich die Darsteller aus den doch teils sehr prekären Situationen befreien können, strapaziert die Lachmuskeln der Zuschauer. An fünf Abenden wird So ein Theater auf der Bühne im RBZ gespielt. Dort hat das Theater nach dem Auszug aus dem benachbarten Wasserturm eine neue Spielstätte gefunden. Auch der Pumpe bleibt es treu, im Herbst wird dort So ein Theater gespielt.

Von Sven Janssen, Kieler Express vom 12.07.2014

Inszenieren das Chaos im Theater: Martin Friederichs, Christian Ramcke, Aljoscha Riese, und Martina Riese.
Foto: Sven Janssen



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