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Morde deinen Nächsten
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Murder by Proxy – ein englisches Kriminalstück
Morde deinen Nächsten

Zur falschen Zeit am falschen Ort? Bei uns genau richtig! Denn dem korrupten englischen Regierungsmitglied Norman Bellamy (Christian Ramcke) droht ein politischer Skandal. Die Medien, so glaubt er, werden ihn in der Luft zerreißen und genüsslich seine Existenz ruinieren. Der Kriminelle Ben Crossley (Aljoscha Riese) taucht auf und droht ihm mit dem Schlimmsten. Es kommen Mordpläne ans Licht. Welche Rolle spielen seine hübsche Frau Virginia (Martina Riese) und ihr Liebhaber in diesem Komplott?
Der Londoner
Detective Chief Inspector Anderson (Michael Kulik) führt die Ermittlungen. Die Suche nach eindeutigen Beweisen und griffigen Motiven führt zu weiteren Verdächtigen. Es scheint Norman Bellamy richtig an den Kragen zu gehen und noch jemand hat den Kopf in der Schlinge. Immer mehr offene Fragen stiften Verwirrung: Wer jagt wen und wer steckt mit wem unter einer Decke, und vor allem, wer zieht hier wirklich die Fäden? Erleben Sie ein spannendes Kriminalstück in der besonderen Atmosphäre des Kieler Kultur- und Veranstaltungszentrums Pumpe.

Leslie Darbon, der Autor dieses Stückes, arbeitet schon so viele Jahre fürs Radio, Fernsehen und Theater, dass er sich selbst kaum erinnern mag. Für mehr als zwanzig Fernsehserien und Shows hat er die Drehbücher geschrieben und obendrein siebzehn Theaterstücke verfasst.

Martina Riese als Politikergattin Virginia Bellamy ist sichtlich schockiert. Welche Person ist stellvertretend in die Mordpläne verwickelt? Griffige Motive und genug Tatverdächtige scheint es zu geben. Bekommen unsere Protagonisten ihren Kopf aus der Schlinge?
Foto: Maiken van Hoogstraaten

Originaltitel: Murder by Proxy
Autor: Leslie Darbon
Regie: Martina Riese
Co-Regie: Daniela Gerasch
Übersetzung und deutsche Bearbeitung: Frank-Thomas Mende
Dramaturgie und Spielleitung: Martina Riese
Bühnenbild und Ausstattung: Martina Riese, Daniela Gerasch
Produktionsassistenz: Paulina Lux und Carolin Schultka
Bühnenbau: Peter Hoppe und Frank Koch
Licht-Design und Videorückprojektion: Martin Witzel – Theater Kiel: Opernhaus
Technische Leitung: Maiken van Hoogstraaten und Michael Thies
Bildmaterial: Maiken van Hoogstraaten

Für die Aufführungsrechte danken wir dem Verlag deutscher
Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH

Wir danken dem Amt für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel
für die finanzielle Förderung dieser Produktion.

Spannende Dialoge und überraschende Momente, die von Martina Riese und Daniela Gerasch passend in den Kieler Wasserturm hinein inszeniert wurden. Die Männer haben die Pläne, die Frau die Fäden in der Hand – Es geht drunter und drüber, und es wird genügend Tote geben, sagt Daniela Gerasch. Morde deinen Nächsten ist kein Krimi nach dem üblichen Schema, bei dem es am Anfang eine Leiche gibt, dann ermittelt wird und am Ende der Täter in Handschellen dasteht. Hier geht es viel mehr um das Beziehungsgeflecht zwischen den Personen, viel Nervenkitzel und um die Frage, wer am Ende überlebt. Fotos: Josephine Hamann


Die Presse schreibt dazu:
Die Macht des Unvorhersehbaren

Kiel. Lore und Lay Theater inszeniert Morde deinen Nächsten.
Es wird einfach kompliziert. "Ein Mann versucht mithilfe eines zweiten Mannes einen dritten zu ermorden", beginnt Co-Regisseurin Daniela Gerasch den Krimi zusammen zu fassen, "dann kommt ein vierter ins Spiel, der den ersten umbringen möchte, weil er ihn für den dritten hält." Und am Ende werde der Zuschauer sagen, "ach, ach so hängt hier alles zusammen", fügt Martina Riese hinzu. Morde deinen Nächsten des Briten Leslie Darbon kommt morgen auf die Bühne des Lore und Lay Theaters im Wasserturm Ravensberg.
Die Männer haben die Pläne, die Frau die Fäden in der Hand – wenn auch unbewusst. Dem korrupten Parlamentsmitglied Norman Bellamy (Christian Ramcke) droht ein Skandal, der ihm den Boden unter den Füßen wegziehen könnte. Bösewicht Ben Crossley (Aljoscha Riese) hat Wertvolles gegen ihn in der Hand. Inspector Anderson (Michael Kulik) sucht Beweise und findet Verdächtige. Bloß Bellamys reiche Frau Virginia (Martina Riese) hat nur einen Liebhaber. Dennoch scheitern alle an ihr.
"Mal wieder kommt alles anders, als man denken könnte", sagt Regisseurin Riese, "doch um die Spannung nicht vorwegzunehmen, möchten wir so wenig wie möglich verraten". Nur so viel: "Es geht drunter und drüber, und es wird genügend Tote geben", sagt Daniela Gerasch geheimnisvoll. Den Plot von Morde deinen Nächsten (Murder by Proxy) haben die beiden Damen nicht angetastet, "aber wir haben das Stück ein bisschen aufpoliert, uns von den strikten Bühnenbildvorgaben gelöst und den Schluss etwas entschlackt".
Der englische Autor Leslie Darbon schreibt seit Jahren für TV und Theater, er hat auch Stück von Agatha Christie für die Bühne adaptiert. Theaterleiterin Martina Riese hatte vorher noch keines seiner Bühnenwerke auf ihrem Schreibtisch. "Ich suche vor allem ein Drama, bei dem mal wieder alle Kollegen gemeinsam auftreten können". Wenn man sich den Erfolg des ersten interaktiven TV-Tatorts ansieht, erkennt man, dass Krimis hierzulande eine große Fangemeinde haben. Auch wenn die Suche nach dem Täter im Wasserturm den Bühnenfiguren überlassen bleibt, "mitdenken wird jeder" – und ganz schön knifflig soll es auch werden. Achten Sie auf die unsichtbaren Gegebenheiten! Sie sind mitunter wichtiger als die sichtbaren.

Von Caroline Neider, Kieler Nachrichten vom 31.05.2012

Virginia (Martina Riese) wundert sich über einen ominösen Brief. Was will Norman Bellamy (Christian Ramcke) verbergen?
Foto: Josephine Hamann

Jede Menge Leichen

Kiel. Lore & Lay feiert Premiere mit Morde deinen Nächsten. Morde deinen Nächsten heißt Leslie Darbons Kriminalstück, das am Freitag 1. Juni im Lore & Lay Theater Premiere feiert. "Die Handlung ist recht einfach", sagt Regisseurin Martina Riese mit einem verschmitzten Lächeln. "Es geht um einen Mann, der durch einen anderen Mann einen dritten Mann umbringen will, um dessen Rolle, also die des dritten, einnehmen zu können. Doch dann taucht ein vierter Mann auf der den ersten Mann töten will, weil dieser vierte glaubt, der erste Mann sei der dritte." Alles klar?
Morde deinen Nächsten ist kein Krimi nach dem üblichen Schema, bei dem es am Anfang eine Leiche gibt, dann ermittelt wird und am Ende der Täter in Handschellen dasteht. Hier geht es viel mehr um das Beziehungsgeflecht zwischen den Personen und um die Frage, wer überlebt am Ende, verrät Riese, die gemeinsam mit Daniela Gerasch Regie geführt hat. Spannung und Nervenkitzel werden versprochen und auch Komik lasse das Stück nicht vermissen, in dem das englische Regierungsmitglied Norman Bellamy (Christian Ramcke) die zentrale Rolle spielt. Er ist korrupt und fürchtet einen politischen Skandal, dem er zu entrinnen versucht. Sein Plan: er muss sterben, bevor die Medien seine Existenz ruinieren. Ein Opfer ist schnell gefunden, dessen Identität will Bellamy übernehmen und mit seiner Leiche für Ruhe sorgen. Ein cleverer Plan, wenn da nicht die vielen Zufälle wären, die alles durcheinanderwirbeln. Seine hübsche Frau Virginia (Martina Riese) zum Beispiel, die oft zur falschen Zeit einfach am falschen Ort ist. Sie hat nicht nur einen Liebhaber sondern auch das Geld und will obendrein den Politiker noch verlassen, was dieser wiederum gar nicht gut findet. Der kriminelle Ben Crossley (Aljoscha Riese) taucht auf und die Verwirrung ist komplett. Täter und Opferrolle wechseln munter hin und her. Mittendrin steht der Londoner Inspektor Anderson (Michael Kulik). Schafft er es, die verschiedenste Pläne aufzudecken oder ist er gar ein Teil von ihnen? Es darf mitgeraten und vor allem auch mitgefiebert werden.
"Leichen gibt es jede Menge", verspricht Riese hartgesottene Krimifans, die im Wasserturm auf ihre Kosten kommen sollen". [...]

Kieler Express vom 26.05.2012

Welche Rolle spielen Norman Bellamys hübsche Frau Virginia (Martina Riese) und ihr Liebhaber in diesem Komplott? Chief Inspector Anderson (Michael Kulik) wird mit immer mehr offenen Fragen und Handgreiflichkeiten konfrontiert: Wer belügt hier wen? Wer wird von wem gejagt und wer steckt mit wem unter einer Decke?
Foto: Josephine Hamann

An der Krimischraube gedreht.

Kiel. Eine Frau verlässt ihren Mann, um zu ihrem Liebhaber zu ziehen. Doch der gehörnte Gatte nimmt's gelassen, plant er doch den Absprung aus seinem alten Leben. Unterschlagung, Korruption, Nötigung: Norman Bellamy, Regierungsbeamter im Innenministerium, hat von allem etwas im Angebot. Außerdem sieht er sich gezwungen, potentielle Mitwisser aus dem weg zu räumen und löst eine Kettenreaktion aus, die für manch einen seiner Spießgesellen tödlich endet.
Kriminell geht es zu in der neuen Produktion des Lore & Lay Theaters im Wasserturm. Morde deinen Nächsten heißt das Stück von Leslie Darbon, das als schwarze Komödie angelegt ist. [...] Zunächst müssen wichtige Zusammenhänge aufgedröselt und erklärt werden: Wieso hat der korrupte Bellamy den Kriminalinspektor in der Hand? Welche Rolle spielt bei dem ganzen Theater eigendlich die untreue Ehefrau? Verdächtigungen und Anschuldigungen wechseln mit Epressungsversuchen, Wutausbrüche mit handfesten Morddrohungen.
Der zweite Teil gelingt besser, an der kriminellen Schraube wird kräftig gedreht und die Handlung wohltuend ins Karikaturhafte, Absurde überspitzt. befreit vom Korsett des Erläuterns, können die Darsteller ihr komödiantisches Potential ausspielen: Christian Ramcke verwandelt sich nicht nur optisch vom aalglatten Politiker in den jungenhaften Hazadeur. Michael Kulik darf als korrupter Inspektor im Knitter-Look den hintersinnigen Tollpatsch geben. Mit der Knarre im Anschlag trumpft Aljoscha Riese im prolligen Outfit als waschechter Finsterling auf, der glaubt, Bellamy & Co unter Druck setzen zu können, sich von den gewieften Wortstrategen in Wahrheit aber schwindelig quatschen lässt. Last but not least packt Martina Riese zum Vergnügen der Zuschauer irgendwann ihr komisches Talent aus. Gefesselt und zum Paket verschnürt, glänzt sie mit kleinen Trippelschritten und Spielwitz als überdrehte Zicke.

Von Sabine Tholund, Kieler  Nachrichten vom 04.06.2012

Auf der Theaterbühne spielen die Darsteller des Lore & Lay Theaters ihr komödiantisches Potential voll aus. Foto: Josephine Hamann

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